Dienstag, 26. Februar 2013

Adobe Photoshop CS2 Vollversion -Professionelle Bildbearbeitung-Software zum kostenlosen Download



Adobe Photoshop ist das Referenzprodukt in Sachen Bildbearbeitung und Druckvorstufen. Die Software ist das funktionsreichste Bildbearbeitungsprogramm und gilt mittlerweile als "Industriestandard".

Adobe stellt auf seiner Herstellerseite die kostenlose Vollversion von Photoshop CS2 zur Verfügung. Die im Jahr 2005 erschienene Programmversion wird von Adobe nicht mehr an modernere Betriebssysteme angepasst und entsprechende Aktualisierungen wurden eingestellt.
Die Software steht für Microsoft® Windows® 2000 oder Windows XP und für Mac OS X Version 10.2.8 bis 10.3.8 mit entsrpechender Seriennummer zum Download bereit. Adobe hat den Aktivierungs-Server für CS2-Produkte aus technischen Gründen deaktiviert. Deshalb ist eine Aktivierung über die angegebene Sereinnummer uneingeschränkt möglich.

Download Herstellerseite Photoshop CS2

Ich habe Adobe Photoshop CS2 auf einem Microsoft® Windows®7 Computer installiert und das Programm läuft absolut fehlerfei.

Mac OS Betriebssysteme wurden von mir nicht getestet.

"Adobe empfiehlt, nicht unterstützte und veraltete Software nicht mehr einzusetzen. Die im Rahmen des Downloads erhaltenen Seriennummern dürfen ausschließlich von Kunden verwendet werden, die CS2 oder Acrobat 7 rechtmäßig erworben haben und weiterhin nutzen möchten. Ein Download der Software sowie die Nutzung der Seriennummern durch Personen, die CS2 oder Acrobat 7 in der Vergangenheit weder von Adobe direkt noch einem autorisierten Händler erworben haben, ist nicht gestattet und stellt eine Verletzung von Adobe’s Urheberrechten dar." (Adobe Downloadseite) Hier anfordern!

Adobe Audition 3.0 Vollversion -Professionelle Audioeditor-Software zum kostenlosen Download



Adobe Audition ist ein komplettes Multitrack-Aufnahmestudio zum Erstellen, Arrangieren und Bearbeiten von Musik und Gesang. Es können gleichzeitig bis zu 80 Eingangssignale aufgezeichnet und bearbeitet werden (maximal 128 Tonspuren). 50 Echtzeiteffekte und Filter wie Equalizer, Hall und Delay sorgen für typischen Studiosound. Daneben gibt es eine Vielzahl von Masteringeffekten. Adobe Audition 3.0 unterstützt ASIO und VST.

Adobe stellt auf seiner Herstellerseite die kostenlose Vollversion von Audition 3.0 zur Verfügung. Die im Jahr 2007 erschienene Programmversion wird von Adobe nicht mehr an modernere Betriebssysteme angepasst und entsprechende Aktualisierungen wurden eingestellt.
Die Software steht für Microsoft® Windows® 2000 oder Windows XP und für Mac OS X Version 10.2.8 bis 10.3.8 mit entsrpechender Seriennummer zum Download bereit. Adobe hat den Aktivierungs-Server für CS2-Produkte aus technischen Gründen deaktiviert. Deshalb ist eine Aktivierung über die angegebene Sereinnummer uneingeschränkt möglich.

Download Herstellerseite Adobe Audition 3.0

Ich habe Audition 3.0 auf einem Microsoft® Windows®7 Computer installiert und das Programm läuft absolut fehlerfei, angeschlossenes USB  Audio Interface wurde problemlos erkannt und arbeitet latenzfrei.

Mac OS Betriebssysteme wurden von mir nicht getestet.

Neben Steinberg Cubase VST Version 5 nutzte ich speziell für Audioaufnahmen meiner Gitarren und Mastering bisher Audition 2.0 .Vor allem die integrierten Masteringeffekte sind für mich die Stärke von Audition 3.0.

VST Instrumente / Plugins können zusätzlich installiert werden und funktionieren einwandfrei (auf dem Bild Kontakt 5 Player von Native Instruments als VST Instrument).   

Nicht nur für ambitionierte Hobbymusiker ist diese kostenlose Vollversion eine Überlegung wert.

"Adobe empfiehlt, nicht unterstützte und veraltete Software nicht mehr einzusetzen. Die im Rahmen des Downloads erhaltenen Seriennummern dürfen ausschließlich von Kunden verwendet werden, die CS2 oder Acrobat 7 rechtmäßig erworben haben und weiterhin nutzen möchten. Ein Download der Software sowie die Nutzung der Seriennummern durch Personen, die CS2 oder Acrobat 7 in der Vergangenheit weder von Adobe direkt noch einem autorisierten Händler erworben haben, ist nicht gestattet und stellt eine Verletzung von Adobe’s Urheberrechten dar." (Adobe Downloadseite)





Hier anfordern!

Dienstag, 12. Februar 2013

GIMP 2.8 - kostenloses Bildbearbeitungsprogramm für Linux und Windows

Seit Februar steht die neue Version 2.8... der kostenlosen Bildbearbeitungsoftware GIMP zum download bereit.
Das Programm ist mit einer Vielzahl von Berabeitungswerkzeugen für Fotos und Bilder ausgestattet und ist als Freeware eine gute Alternative zu Photoshop von Adobe.



Das Programm läuft auf folgenden Windows - Betriebssystemen : Windows XP, Windows Vista, Windows 7 und Windows 8. Darüber hinaus gibt es eine portable Version für USB Sticks und Linux Betriebssysteme.

Die Programmversion  2.8 ist erstmals auch im Einfenstermodus nutzbar und orientiert sich mehr an der Benutzeroberfläche von Adobe-Photoshop als ihre Vorgänger.
 
Das Programm bietet eine Vielzahl an Bearbeitungswerkzeugen wie Auswahlwerkzeuge , Malwerkzeuge, Transformationswerkzeuge , Farbwerkzeuge, Textwerkzeuge und Filteroptionen, die allesamt hohe Qualität besitzen.  Aus meiner Sicht ist diese kostenlose Software absolut empfehlenswert. Auf der Entwicklerseite kann man GIMP 2.8  herunterladen.



Hier anfordern!

Sonntag, 10. Februar 2013

Seebrücke Sellin / Ostsee fotografiert 2009

"Erste Pläne aus dem Jahr 1901 sahen einen 60 Meter langen Anleger vor, der aber aufgrund des sehr hohen Besucherandrangs den Anforderungen nicht genügte. Die erste, 508 Meter lange Seebrücke mit Restaurant entstand daraufhin im Jahr 1906. Nach einem Brand des Brückenkopfes im Jahr 1920 wurde ein Neubau erforderlich. 1925 entstand eine neue Seebrücke mit einer Plattform und Konzerthalle; sie wies eine Länge von ungefähr 500 Metern auf. Bei schwerem Eisgang im Winter 1941/1942 wurde diese Brücke weitgehend zerstört. Das unzerstörte Brückenhaus blieb erhalten. In den 1950er bis 1970er Jahren befand sich hier ein beliebtes Tanzlokal. In dieser Zeit wurde jedoch die Bausubstanz des Gebäudes vernachlässigt; 1978 musste der marode Brückenkopf samt Aufbauten abgerissen werden.
Im Jahr 1991 besuchte Bundespräsident Richard von Weizsäcker Sellin und verband damit die aktive Unterstützung des Wiederaufbaus. Am 27. August 1992 begann der Wiederaufbau in mehreren Abschnitten nach den Vorbildern der Bauten von 1906 und 1925. Am 20. Dezember 1997 wurde vom Selliner Ehrenbürger Hans Knospe symbolisch das Band zur bautechnischen Übergabe durchschnitten. Die offizielle Eröffnung des neuen Brückenhauses samt Gastronomie fand am 2. April 1998 statt. Mit 394 Metern Länge ist sie die längste Seebrücke der Insel." (1)

(1) http://de.wikipedia.org/wiki/Seebr%C3%BCcke_Sellin
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Donnerstag, 7. Februar 2013

Politische Moral-nur ein Begriff im Fremdwörterbuch ?

Am 05.Februar 2013 hat der Fakultätsrat der Philosophischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf in einer Sondersitzung die schriftliche Promotionsleistung von Frau Schavan für ungültig erklärt und den Doktorgrad entzogen.  In geheimer Abstimmung wurde mit 12 Ja-Stimmen , 2 Nein-Stimmen und 1 Enthaltung entschieden.
Am gestrigen Tag, den 06.02.2013 gab es die nachfolgende Presseerklärung des Dekans der Philosophischen Fakultät :

"Ich möchte Sie über die heutige Sitzung des Fakultätsrates der Philosophischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf informieren. Ich beginne mit einer Zusammenfassung der heute getroffenen Entscheidung und werde diese Entscheidung Ihnen danach ausführlich erläutern.
Der Fakultätsrat der Philosophischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf hat heute die Entscheidung getroffen, die schriftliche Promotionsleistung von Frau Schavan für ungültig zu erklären und ihr den Doktorgrad zu entziehen.
Ich erläutere nun im Einzelnen: Der Fakultätsrat der Philosophischen Fakultät hat in der heutigen Sitzung seine Beratungen zu den Plagiatsvorwürfen gegen Frau Prof. Dr. A. Schavan fortgeführt. Grundlagen der Beratungen waren der Vorbericht des Promotionsausschusses sowie die von der Betroffenen eingereichte Stellungnahme, zu der auch zwei von der Betroffenen beigefügte erziehungswissenschaftliche Stellungnahmen gehören. Dieses Material ist in den vergangenen zwei Wochen den Mitgliedern des Fakultätsrats zugänglich gewesen und wurde von ihnen eingehend geprüft. Der Fakultätsrat hat dieses Material für ausreichend gehalten, um seine Beratungen fortzuführen und heute zu einer Entscheidung zu gelangen. Die Frage, ob abweichend von vergleichbaren Plagiatsuntersuchungsverfahren an anderen Fakultäten und Universitäten, ein zusätzliches auswärtiges Gutachten notwendig ist, wurde vom Fakultätsrat verneint.
In den von der Betroffenen beigefügten Stellungnahmen wird eine Besonderheit erziehungswissenschaftlicher Promotionskultur in den frühen 80er Jahren angenommen, auf die sich auch die anwaltliche Vertretung von Frau Schavan beruft. Inwiefern dies aber Besonderheiten beim Zitieren begründet, konnte vom Fakultätsrat nicht nachvollzogen werden. Selbstkritisch konstatiert zwar die Fakultät, dass es in ihrer Geschichte immer wieder in einzelnen Bereichen oder bei einzelnen Personen Defizite in der Betreuung oder in der Prüfung von Dissertationen gegeben haben kann. Gleichwohl ist aber ohne Zweifel festzuhalten, dass die Zitierstandards der Erziehungswissenschaft zum Entstehungszeitpunkt der Arbeit die gleichen waren wie die in der übrigen philosophischen Fakultät. In einschlägigen Leitfäden und Handreichungen wurde deutlich gemacht, dass nicht gekennzeichnete wörtliche Übernahmen fremder Texte als Textplagiate zu werten sind und Sanktionen nach sich ziehen müssen, wenn sie entdeckt werden.
Von diesem Verständnis von Plagiaten als nichtgekennzeichnete und dadurch irreführende Übernahme fremder Texte konnte daher auch der Fakultätsrat bei der Beurteilung der schriftlichen Promotionsleistung von Frau Schavan ausgehen, ohne der Gefahr einer Rückprojektion heutiger Standards in die damalige Zeit zu erliegen. Der Fakultätsrat lehnt es ab, für diese spezielle Dissertation ein Plagiatsverständnis anzuwenden, das von der allgemeinen, auch Anfang der 1980er Jahre gültigen Meinung abweicht. Dies schien ihm auch vor dem Hintergrund einschlägiger Erfahrungen aus dem alltäglichen akademischen Prüfungsbetrieb nicht verantwortet werden zu können.
Der Fakultätsrat hat sich nach dieser grundsätzlichen Klärung in seinen Beratungen nach gründlicher Prüfung und Diskussion abschließend die Bewertung des Promotionsausschusses zu eigen gemacht, dass in der Dissertation von Frau Schavan in bedeutendem Umfang nicht gekennzeichnete wörtliche Übernahmen fremder Texte zu finden sind. Die Häufung und Konstruktion dieser wörtlichen Übernahmen, auch die Nichterwähnung von Literaturtiteln in Fußnoten oder sogar im Literaturverzeichnis ergeben der Überzeugung des Fakultätsrats nach das Gesamtbild, dass die damalige Doktorandin systematisch und vorsätzlich über die gesamte Dissertation verteilt gedankliche Leistungen vorgab, die sie in Wirklichkeit nicht selbst erbracht hatte. Die Entgegnungen von Frau Schavan konnten dieses Bild nicht entkräften. Daher hat der Fakultätsrat Tatbestand einer vorsätzlichen Täuschung durch Plagiat festgestellt. Diese Entscheidung wurde mit 13 Ja-Stimmen und 2 Enthaltungen gefällt.
Anschließend hat der Fakultätsrat alle Argumente gründlich gewürdigt, die zugunsten der Betroffenen anzuführen sind. Insbesondere gehören hierzu
der langen Zeitabstand, der seit der Anfertigung der Arbeit verstrichen ist,
sowie der Umstand, dass die Betroffene neben ihrer Promotion über keinen anderen Studienabschluss verfügt.
Auf der Gegenseite waren dagegen insbesondere festzuhalten, die Qualität sowie der Umfang der festgestellten Plagiatsstellen und das öffentliche Interesse am Schutz der Redlichkeit wissenschaftlichen Qualifikationserwerbs.
Unter pflichtgemäßer Ausübung seines durch Promotionsordnung eingeräumten Ermessens hat der Fakultätsrat mit 12 Ja-Stimmen zu 2 Nein-Stimmen und 1 Enthaltung in geheimer Abstimmung abschließend entschieden, die schriftliche Promotionsleistung von Frau Schavan für ungültig zu erklären und ihr den Doktorgrad zu entziehen.
In den folgenden Tagen werde ich als Dekan die Entscheidungsgründe des Fakultätsrats zusammenfassen und der Betroffenen zustellen lassen. Gegen diese Entscheidung kann innerhalb von vier Wochen Klage erhoben werden. Die Philosophische Fakultät ist bereit, in den nächsten Tagen und Wochen ihre Entscheidung transparent zu machen, sofern nicht Gründe des Persönlichkeitsschutzes der Betroffenen dagegen sprechen."
Univ.-Prof. Dr. Bruno Bleckmann 

Frau Schavan zeigt sich offensichtlich kämpferisch und will diese Entscheidung gerichtlich überprüfen lassen. Wir leben ja schließlich in einem Rechtsstaat. Aber liebe Frau Schavan, Sie sind Bundesbildungsministerin!!! Der möglicherweise aussichtslose Kampf um einen  Doktortitel ist die eine Seite, eine andere Seite die politisch-moralische Verantwortung als Bildungsministerin. 
Offensichtlich scheinen diese Begriffe keinerlei Bedeutung in unserem Sprachraum zu haben. 
Frau Schavan steht zudem  nicht allein , unsere Bundeskanzlerin schenkt ihr  "volles Vertrauen". 
Ist politische Macht wirklich so schön???




Mittwoch, 6. Februar 2013

Bob Marley hätte heute 68. Geburtstag

Am 06.02.1945 wurde Robert Nesta Marley, besser bekannt als Bob Marley, auf Jamaika geboren.
Als Komponist, Gitarrist und Sänger war er Mitbegründer und einer der bedeutendsten Vertreter des Reggae.
1963 gründete er die Gruppe "The Teenagers", später bekannt unter "The Wailing Wailers" und schlussendlich "The Wailers".
"Die frühen Stücke der Band waren vom damals populären schnellen, gut tanzbaren Ska geprägt. Bis zum Ende der 1960er Jahre waren zusätzlich Elemente der afrikanisch geprägten jamaikanischen Volksmusik von den Wailers aufgenommen worden. Nach dem Zusammentreffen mit dem Musiker und Produzenten Lee Perry wurde zusätzlich der Beat verlangsamt und ein neuer Musikstil, der Reggae, entstand."1
Zu seinem musikalischen Erbe gehören:

9 Studioalben

Catch a Fire (1973)
Burnin' (1973)
Natty Dread (1974)
Rastaman Vibration (1976)
Exodus (1977)
Kaya (1978)
Survival (1979)
Uprising (1980)
Confrontation (1983, postum)

4 Live Alben 

Live! (1975)
Babylon by Bus (1978)
Live at the Roxy (2003) (aufgenommen in Kalifornien am 26. Mai 1976)
Live Forever: The Stanley Theatre (2011) (aufgenommen am 23. September 1980 in Pittsburgh)

Neben diesen Alben gibt es eine Vielzahl von  Kompilationen, darunter eines der meistverkauften Reggae Alben aller Zeiten " Legend" (1984).

Bob Marley verstarb am 11. Mai 1981 an den Folgen einer schweren Krebserkrankung.
Im Jahr 2001 wurde Bob Marley mit einem Stern auf dem Hollywood Walk of Fame geehrt.



(1) http://de.wikipedia.org/wiki/Bob_Marley Rippi-Berlin.de

Montag, 4. Februar 2013

Makroaufnahmen - eine kleine Auswahl



Es steht mal wieder eine Archivierung der angesammelten Fotos an.
Hier eine kleine Auswahl von spontan geschossenen Nahaufnahmen.
Fotografiert wurde mit einer PENTAX Optio S5i. Die Bilder wurden nicht nachbearbeitet.
Die Natur kann so schön sein , vor allem im Detail.



Rippi-Berlin.de

Samstag, 2. Februar 2013

Europäischer Gerichtshof stärkt Rechte von Flugreisenden - Betreuungspflicht von Airlines bei Flugannulierung

Mit Urteil vom 31.01. 2013 stärkte der Europäische Gerichtshof (Dritte Kammer) die Rechte von Fluggästen bei Annullierung von Flügen wegen " außergewöhnlicher Umstände"  (Rechtssache C-12/11)

Entscheidung:

"1.      Art. 5 der Verordnung (EG) Nr. 261/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 11. Februar 2004 über eine gemeinsame Regelung für Ausgleichs- und Unterstützungsleistungen für Fluggäste im Fall der Nichtbeförderung und bei Annullierung oder großer Verspätung von Flügen und zur Aufhebung der Verordnung (EWG) Nr. 295/91 ist dahin auszulegen, dass Umstände wie die Schließung eines Teils des europäischen Luftraums nach dem Ausbruch des Vulkans Eyjafjallajökull „außergewöhnliche Umstände“ im Sinne dieser Verordnung darstellen, die die Luftfahrtunternehmen nicht von ihrer Betreuungspflicht gemäß den Art. 5 Abs. 1 Buchst. b und 9 der Verordnung entbinden.

2.      Die Art. 5 Abs. 1 Buchst. b und 9 der Verordnung Nr. 261/2004 sind dahin auszulegen, dass im Fall der Annullierung eines Fluges wegen „außergewöhnlicher Umstände“ von einer Dauer, wie sie im Ausgangsverfahren gegeben ist, der in diesen Bestimmungen vorgesehenen Pflicht zur Betreuung der Fluggäste nachzukommen ist, ohne dass dies die Gültigkeit dieser Bestimmungen berührt.

Ein Fluggast kann jedoch als Entschädigung dafür, dass das Luftfahrtunternehmen seiner Betreuungspflicht nach den Art. 5 Abs. 1 Buchst. b und 9 der Verordnung Nr. 261/2004 nicht nachgekommen ist, nur solche Beträge erstattet bekommen, die sich in Anbetracht der dem jeweiligen Fall eigenen Umstände als notwendig, angemessen und zumutbar erweisen, um den Ausfall der Betreuung des Fluggasts durch das Luftfahrtunternehmen auszugleichen, was zu beurteilen Sache des nationalen Gerichts ist."



In Reaktion auf den Vulkanausbruch des isländischen Vulkans Eyjafjallajökull wurde der europäische Luftraum ab dem 15.04. 2010 für mehrere Tage gesperrt. Die riesige Staubwolke stellte eine Gefahr für alle Flugzeuge dar. "Am 11. Februar 2010 buchte die Klägerin, Frau McDonagh, bei Ryanair für den 17. April 2010 zum Preis von 98 Euro einen Flug von Faro (Portugal) nach Dublin (Irland). ...
Am 17. April 2010 wurde der Flug von Frau McDonagh infolge der Schließung des irischen Luftraums annulliert. Die Ryanair-Flüge zwischen dem europäischen Kontinent und Irland wurden am 22. April 2010 wieder aufgenommen, und Frau McDonagh gelangte erst am 24. April 2010 wieder nach Dublin." 
Die Klägerin machte geltend, des Ryanair sie in der Zeit vom 17. bis einschließlich 24. April 2010 nicht gemäß Art. 9  der Verordnung Nr. 261/2004 betreut hat und forderte Schadensersatz in Höhe von 1.129,41 Euro für die ihr in dem genannten Zeitraum entstandenen Kosten für Mahlzeiten, Erfrischungen, Unterbringung und Beförderung.
Ryanair macht geltend, bei der Schließung des Luftraums über einem Teil von Europa nach dem Ausbruch des Vulkans Eyjafjallajökull handele es sich nicht um „außergewöhnliche Umstände“ im Sinne der Verordnung Nr. 261/2004, sondern um „höchst außergewöhnliche Umstände“, die sie nicht nur von ihrer Ausgleichspflicht, sondern auch von ihren Betreuungspflichten nach den Art. 5 und 9 dieser Verordnung entbänden.

Der Europäische  Gerichtshof (EUGH) stellt mit dieser Entscheidung klar, dass es keine Steigerungsstufen für "außergewöhnliche Umstände" gibt und auch im Falle einer Sperrung des Luftraumes eine Betreuungspflicht seitens der Fluggesellschaften besteht. 

Was beinhaltet die Betreuungspflicht ?

Artikel 9 Verordnung (EG) Nr. 261/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 11. Februar 2004

" Anspruch auf Betreuungsleistungen
(1) Wird auf diesen Artikel Bezug genommen, so sind Fluggästen folgende Leistungen unentgeltlich anzubieten:
a) Mahlzeiten und Erfrischungen in angemessenem Verhältnis zur Wartezeit,
b) Hotelunterbringung, falls
- ein Aufenthalt von einer Nacht oder mehreren Nächten notwendig ist oder
- ein Aufenthalt zusätzlich zu dem vom Fluggast beabsichtigten Aufenthalt notwendig ist,
c) Beförderung zwischen dem Flughafen und dem Ort der Unterbringung (Hotel oder Sonstiges).
(2) Außerdem wird den Fluggästen angeboten, unentgeltlich zwei Telefongespräche zu führen oder zwei Telexe oder Telefaxe oder E-Mails zu versenden.
(3) Bei der Anwendung dieses Artikels hat das ausführende Luftfahrtunternehmen besonders auf die Bedürfnisse von Personen mit eingeschränkter Mobilität und deren Begleitpersonen sowie auf die Bedürfnisse von Kindern ohne Begleitung zu achten."

Diese Betreuungspflicht erstreckt sich auf die gesamte Wartezeit, ist also weder zeitlich , noch finanziell begrenzt.

Kommt eine Fluggesellschaft bei Annulierung eines Fluges ihrer Betreuungspflicht nicht nach, dann hat der betroffene Fluggast Anspruch auf Schadensersatz für notwendige und angemessene Aufwendungen.