Dienstag, 29. Januar 2013

Soziale Netzwerke - Urheberrechtliche Aspekte



Wer kennt das nicht- Auf der Suche im World Wide Web ist man schnell von Bildern, Musik, Videos oder Beiträgen fasziniert. Warum also nicht mit Freunden und Bekannten in seiner Community (Facebook, Google+, Twitter etc.) teilen? Schnell kopiert und auf der eigenen Seite veröffentlicht.

So unkompliziert und zügig kann man Recht verletzen - Urheberrecht.

Anwaltliche Schätzungen gehen davon aus, dass im Durchschnitt pro Nutzerprofil ein "Abmahnungspotential" von 10.000 Euro vorhanden ist..
Grund genug, sich mit dieser Problematik etwas näher zu beschäftigen.

Rechtsgrundlage in Deutschland ist vornehmlich das Urheberrechtsgesetz (UrhG).

Der vollständige Gesetzestext ist hier zu finden.

Allgemein kann man sagen , dass Urheberrecht ein zeitlich befristetes (gem. § 64 UrhG erlischt das Recht des Urhebers 70 Jahre nach seinem Tod), alleiniges Vorrecht des Schöpfers eines Werkes ist. Es "schützt den Urheber in seinen geistigen und persönlichen Beziehungen zum Werk und in der Nutzung des Werkes" und "dient zugleich der Sicherung einer angemessenen Vergütung für die Nutzung des Werkes". (§ 11 UrhG)

Im Urheberrechtsgesetz werden Werke folgendermaßen definiert:
 "§ 2 Geschützte Werke
(1) Zu den geschützten Werken der Literatur, Wissenschaft und Kunst gehören insbesondere:
 1. Sprachwerke, wie Schriftwerke, Reden und Computerprogramme; 
 2. Werke der Musik; 
 3. pantomimische Werke einschließlich der Werke der Tanzkunst; 
 4. Werke der bildenden Künste einschließlich der Werke der Baukunst und der angewandten Kunst und Entwürfe solcher Werke
 5. Lichtbildwerke einschließlich der Werke, die ähnlich wie Lichtbildwerke geschaffen werden; 
 6. Filmwerke einschließlich der Werke, die ähnlich wie Filmwerke geschaffen werden; 
 7. Darstellungen wissenschaftlicher oder technischer Art, wie Zeichnungen, Pläne, Karten, Skizzen, Tabellen und plastische Darstellungen. 
(2) Werke im Sinne dieses Gesetzes sind nur persönliche geistige Schöpfungen."

Urheber eines Werkes ist gemäß. § 7 UrhG "der Schöpfer des Werkes". Es bedarf keiner formellen Voraussetzung um Inhaber des Rechts zu sein. So ist beispielsweise der Fotograf automatisch Rechteinhaber an dem von ihm geschossenen Foto. Einer Registrierung oder Anmeldung bedarf es nicht. Er hat die Rechtsposition mit Schaffung seines Bildes (Werkes).

Welche Rechte hat nun der Fotograf (Schöpfer), um bei dem Beispiel zu bleiben.
Zunächst hat er das ausschließliche Veröffentlichungsrecht und bestimmt "ob und wie sein Foto (Werk) zu veröffentlichen ist" (§ 12 UhrG). Hierzu gehört natürlich auch die Präsentation im Internet.

Für die Gesamtproblematik Internet und Soziale Netzwerke sind neben dem Veröffentlichungsrecht vor allem die Verwertungsrechte relevant. Dazu gehören unter anderem das Vervielfältigungsrecht und das Recht der öffentlichen Zugänglichmachung, auf die sich die nachfolgenden Ausführungen beschränken.

"Das Vervielfältigungsrecht ist das Recht, Vervielfältigungsstücke des Werkes herzustellen, gleichviel ob vorübergehend oder dauerhaft, in welchem Verfahren und in welcher Zahl." (§ 16 UrhG). Der Fotograf (Schöpfer) darf ausschließlich darüber bestimmen, wie oft seine Fotografie (Werk) reproduziert werden darf. Hierzu zählt auch die Übertragung auf Speichermedien, wie Computer (Festplatten), Mobiltelefone,Speicherkarten, USB-Sticks, CD etc.. Die Übertragung ins Internet ist ebenfalls eine Vervielfältigung, da hier das Bild auf entsprechenden Servern gespeichert wird.
Speichert ein Internetuser ein auf einer Webseite veröffentlichtes Bild (Werk), egal ob auf seinem Computer oder anderem Speichermedium, stellt das eine Vervielfältigung im Sinne des Urheberrechts dar und ist ein Eingriff in das Ausschließlichkeitsrecht des Fotografen (Schöpfers).
Dieser Eingriff bleibt aber ohne rechtliche Konsequenzen für alle Privatpersonen, solange die Vervielfältigung ausschließlich dem privaten Gebrauch und nicht unmittelbar oder mittelbar Erwerbszwecken dient.(§ 53 UrhG).
Das Speichern und Betrachten eines hochgeladenen Bildes( Werkes) auf dem heimischen PC ist also unproblematisch.

Eine der "jüngsten" Neuregelungen im Urheberrechtsgesetz ist der rasanten Entwicklung der digitalen Vernetzung geschuldet - § 19a UrhG.
 " Das Recht der öffentlichen Zugänglichmachung ist das Recht, das Werk drahtgebunden oder drahtlos der Öffentlichkeit in einer Weise zugänglich zu machen, dass es Mitgliedern der Öffentlichkeit von Orten und zu Zeiten ihrer Wahl zugänglich ist."
Dieses Recht besagt, dass ausschließlich  der Fotograf (Schöpfer) über die öffentliche Zugänglichmachung entscheidet, sprich z.B. das Präsentieren im Internet. Wer ohne Einwilligung des Urhebers auf seiner eigenen Webseite das Werk einbindet oder in anderer Form ins Internet einstellt (Verlinkung mit Thumbnails) verstößt gegen das Recht des Urhebers. Dabei ist nicht entscheidend, ob das Bild (Werk) bereits genutzt oder betrachtet wurde. Allein das Bereitstellen ist maßgebend.

Was sind die rechtlichen Konsequenzen bei Verstößen gegen diese Rechte?

" Wer das Urheberrecht oder ein anderes nach diesem Gesetz geschütztes Recht widerrechtlich verletzt, kann von dem Verletzten auf Beseitigung der Beeinträchtigung, bei Wiederholungsgefahr auf Unterlassung in Anspruch genommen werden. Der Anspruch auf Unterlassung besteht auch dann, wenn eine Zuwiderhandlung erstmalig droht." (§97 Abs.1 UrhG ).
Auf ein Verschulden des Verletzers kommt es nicht an. Somit kann auch gegen einen gutgläubigen Verwerter  ein Unterlassungsanspruch geltend gemacht werden. Wiederholungsgefahr wird in der Rechtsprechung recht weit ausgelegt und wird nach jeder rechtswidrigen Nutzung angenommen.

Bei vorsätzlicher oder fahrlässiger Urheberrechtsverletzung hat der Schöpfer zusätzlich Anspruch auf Schadensersatz.

Die Geltendmachung der Ansprüche erfolgt zunächst über eine Abmahnung mit sogenannter strafbewehrten Unterlassungserklärung. (§ 97a UrhG)  In einer solchen Unterlassungserklärung muss der Verletzer sich verpflichten, zukünftig keine weiteren Urheberrechtsverstöße vorzunehmen. Sollte es trotzdem zu solchen Zuwiderhandlungen kommen, ist ein festgesetzter Geldbetrag zu zahlen.

" Soweit die Abmahnung berechtigt ist, kann der Ersatz der erforderlichen Aufwendungen verlangt werden. ...  Der Ersatz der erforderlichen Aufwendungen für die Inanspruchnahme anwaltlicher Dienstleistungen für die erstmalige Abmahnung beschränkt sich in einfach gelagerten Fällen mit einer nur unerheblichen Rechtsverletzung außerhalb des geschäftlichen Verkehrs auf 100 Euro." (§ 97a UrhG). Der Rechteinhaber hat einen Anspruch auf den Ersatz der entstandenen Kosten für diese Abmahnung. Konsultiert oder beauftragt er einen Rechtsanwalt, sind die Aufwendungsansprüche hierfür auf 100 Euro limitiert.  Insofern ist es bei berechtigten Ansprüchen immer empfehlenswert, eine solche Abmahnung nicht zu ignorieren. Die Kosten für ein mögliches Gerichtsverfahren sind ungleich höher.

Neben den vorgenannten zivilrechtlichen Konsequenzen können auch strafrechtliche Sanktionen drohen. " (1) Wer in anderen als den gesetzlich zugelassenen Fällen ohne Einwilligung des Berechtigten ein Werk oder eine Bearbeitung oder Umgestaltung eines Werkes vervielfältigt, verbreitet oder öffentlich wiedergibt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. (2) Der Versuch ist strafbar." (§106 UrhG)

Die vorgenannten Aspekte sind nur ein Denkanstoß für alle Internetnutzer, sich zukünftig bewusster im World Wide Web zu bewegen.

Der beste Schutz vor Urheberrechtsverletzungen ist immer noch selbständiges Denken und Handeln.


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Sonntag, 27. Januar 2013

53. TTT - Tischtennisturnier der Tausende in Berlin


Seit 1960 findet alljährlich in der Zeit von Januar bis April eines der größten breitensportlichen Tischtennisturniere in Berlin statt. Es sollen nicht nur die in zahlreichen Vereinen organisierten Tischtennisspieler angesprochen werden, sondern alle Freunde dieser Sportart, egal ob "Betonplattenspieler" oder "Freizeitprofis" aus Berlin und Brandenburg.

Hier ist die Ausschreibung zum Turnier mit allen Informationen.

 Also ran an die Platten.




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Freitag, 25. Januar 2013

Kabel Deutschland - Werbung und Wirklichkeit

Derzeit ist in allen Medien die Werbekampagne von Kabel Deutschland unübersehbar.
Vermeintlich witzig wird Kabelfernsehen und Internet/Telefon angepriesen. Die Realität gestaltete sich bei mir allerdings etwas anders.

Im September letzten Jahres kündigte sich Kabel Deutschland bei uns an, um eine Routinemessung am vorhandenen Kabelanschlusses vorzunehmen. Bisher nutzten wir Kabelfernsehen ohne jegliche Zusatzpakete.

Pünktlich erschien ein äußerst netter Herr von Kabel Deutschland mit seinem beeindruckenden Messgerät. Wie sich später herausstellen sollte, ist der Herr J.H. Medienberater der Kabel Deutschland Vertrieb und Service GmbH (Region Berlin-Brandenburg). Nach erfolgter Messung mit besten Signalergebnissen kamen wir ins Plaudern. Passend zum Flachbildschirm wäre es an der Zeit einige Programme auf HD umzustellen und ein weiteres Highlight wäre DSL/Telefon über Kabel, welches problemlos in unserem Haushalt funktionieren würde.

Beides war für uns interessant, zumal ein Providerwechsel für DSL ohnehin anstand. Nach Studium des Informationmaterials und Recherchen im Internet wurde ein neuer Termin vereinbart. Am 19. September 2012 schlossen wir mit besagtem Herrn einen Vertrag über Kabel HD  und einen zweiten Vertrag über Internet & Telefon. Letzterer sollte uns einige Überraschungen bescheren.

Der Fairness halber soll nicht unerwähnt bleiben, dass die Umstellung auf Kabel HD - Fernsehen sehr zufriedenstellend verlaufen ist. Der entsprechende Receiver (den wir nicht mehr missen wollen) trudelte umgehend ins Haus, alles angeschlossen und funktioniert bis zum heutigen Tag.

Etwas anders verhält es sich mit unserem DSL/Telefon Vertrag.
Nicht nur in der Werbung sondern auch von unseren "Medienberater"wurde zugesichert,
dass Kabel Deutschland den entsprechenden Anschluß ein halbes Jahr vor Kündigungstermin bei unserem alten Provider bereitstellt und die Kosten bis zur Wirksamkeit der Kündigung übernimmt. Eine solche Möglichkeit ist sehr interessant, da ein Providerwechsel erfahrungsgemäß nicht immer reibungslos verläuft. Man hat quasi zwei unabhängige Anschlüsse zu einem Preis und läuft dabei nicht Gefahr, am Tag X ohne Internet und Telefon zu sein. Soweit die Theorie.

Der Kündigungstermin für unseren Altvertrag ist der 14. Mai 2013.  Also in freudiger Erwartung die Zuschaltung unseres Kabel DSL zum 14. Dezember 2012 erhofft. Der Tag kam und es war nichts passiert. Weder Technik noch irgendwelche Zugangsdaten wurden bereitgestellt. Nach weiteren ergebnislosen Tagen haben wir unseren "Medienberater" telefonisch kontaktiert und das Problem geschildert. Nach seinem vollmundigen Versprechen, sich darum zu kümmern, ist er von der Bildfläche verschwunden. Keinerlei Reaktion - Anrufe wurden nicht angenommen, Mailbox - Nachrichten ignoriert, e-mails blieben unbeantwortet.Vielen Dank dafür Herr J.H..

Im Kundenportal Kabel Deutschland  nachgesehen und zu unserer Überraschung war dort kein Vertrag über DSL/Telefon zu finden. Also auch hier eine e-mail geschrieben (telefonische Kontaktversuche bei Kabel Deutschland können sehr zeitraubend sein) und das Problem geschildert.
Sicherhaltshalber den Speedtest auf der Kabel Deutschland Website durchgeführt und sogar 100 Mbit/s für unsere Adresse möglich (wir haben 32Mbit/s abgeschlossen).

Welch Überraschung, einige Tage später flatterte eine e-mail von Kabel Deutschland ins Haus. Uns wurde mitgeteilt, dass "nunmehr" eine Firma mit der Einrichtung unseres Anschlusses beauftragt ist.
Die Firma meldete sich und ein Montagetermin wurde vereinbart. Zum avisierten Termin erschien ein mit noch gewaltigerem Messgerät bewaffneter Monteur. Seine Mimik ließ nichts Gutes erahnen. "Die Messwerte in ihrer Wohnung sind zu schlecht" war das Fazit. Noch durch alle Keller gekrochen und die hausinternen Verteiler gemessen. Die ernüchternde Einschätzung - es muss ein neues Kabel verlegt werden und das wäre für Kabel Deutschland nicht billig. Er würde Kabel Deutschland ein Kostenvoranschlag unterbreiten und sich dann bei uns melden.

Heute kam nun ein Schreiben von Kabel Deutschland. "Ihr Auftrag wurde storniert. ...  gerne hätten wir Ihnen Ihre Wunsch-Produkte angeboten. Doch leider ist in Ihrem Haushalt die Installation des Internet & Telefon-Anschlusses nicht möglich".
Offensichtlich ist Kabel Deutschland nicht gewillt, die Kosten für die hausinterne Erneuerung des Kabelstranges bis zu unserer Wohnung zu übernehmen. 

Außer Spesen nichts gewesen !


Mittwoch, 23. Januar 2013

San Gimignano - Eine Perle in der Toskana / Italien - Bilder

Einige Bilder von meinem Ausflug nach San Gimignano Oktober 2011. Die Altstadt gehört zum Weltkulturerbe und ist einfach ein Traum.
Wer nähere Informationen zu dieser "Toskana-Perle" haben möchte, dem empfehle ich diesen Beitrag bei Wikipedia.

 

































































































































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Montag, 21. Januar 2013

Erdmännchen (Suricata suricatta) - fotografiert Juni 2012


Offensichtlich haben die putzigen Erdmännchen zahlreiche Liebhaber. Die positive Resonanz auf mein gepostetes Bild ist so groß, dass ich nun alle von mir aufgenommenen Fotos hier veröffentliche. Wer mehr über Erdmännchen erfahren möchte, dem empfehle ich folgegenden  Beitrag bei Wikipedia .



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Freitag, 18. Januar 2013

Webcam Microsoft LifeCam HD 5000 - Test / Erfahrungsbericht

Meine alte Webcam mit VGA Auflösung (640 x 480 Pixel) war langsam in die Jahre gekommen. 
Eine neueres Modell musste her, möglichst mit HD Auflösung (1.280 x 720 Pixel)  und integriertem Mikrofon, da ich die Kamera auch für YouTube Videos nutzen möchte. Also beim nächsten Besuch eines Elektronikmarktes Ausschau gehalten und mich spontan für die Microsoft LifeCam HD 5000 entschieden. Die Kamera kostete unter 30,00 Euro. In Hinblick auf die vom Hersteller beschriebenen Leistungsmerkmale erschien mir das Preis- Leistungsverhältnis zu stimmen.
 
Angaben des Herstellers Microsoft:

"Video-Kommunikation in High Definition - Qualität:
Die LifeCam HD-5000 liefert mit ihrem 720p - HD Sensor gestochen scharfe Bilder im 16 : 9 Breitbildformat, die durch die neue TrueColor - Technologie noch natürlicher wirken.


Features:
  • Hohe Auflösung: dank des hochwertigen 720p - Bildsensors nimmt die  LifeCam HD - 5000 gestochen scharfe Videobilder in der HD - Auflösung 1280 x 720 Pixel auf
  • Brillante Fotos mit einer interpolierten Auflösung von 4 Megapixeln
  • TrueColor - Technologie: optimale Farbanpassung und Perfekte Belichtung auch bei anspruchsvollen Lichtverhältnissen
  • Integriertes Mikrofon mit digitaler Rauschunterdrückung
  • Flexibler Standfuß für den Schreibtisch oder die Montage am Flachbildschirm
  • Universell: Optimiert für Windows Live und kompatibel mit allen gängigen Instant Messaging Anwendungen
 Systemvoraussetzungen

Windows XP (SP2), Windows Vista, Windows 7, Pentium 4 mit 3 GHz und 1 GB RAM, USBAnschluss, 300 MB freier Festplattenspeicher"

Zu hause angekommen, wurde die Webcam gleich ausgepackt und mit dem heimischen Computer mittels USB verbunden. Die Webcam verfügt über ausreichend Kabel und die Befestigung ist sehr flexibel, egal ob am Monitor oder freies Aufstellen auf dem Schreibtisch. Beides bereitet keinerlei Probleme.
Software war beim Kauf nicht beigefügt. Die Kamera wurde sofort vom Betriebssystem (Windows 7) erkannt und die entsprechenden Treiber automatisch installiert. Auf der Herstellerseite noch die Webcamsoftware Lifecam heruntergeladen und installiert. Funktioniert alles ohne Probleme.

Hier ist die Benutzeroberfläche von Microsoft LifeCam mit Kamerabild in HD Auflösung
(1280x720 Pixel) zu sehen.
Man kann dort Kameraeinstellungen vornehmen und per Mausklick Video/ Audioaufnahmen  oder Schnappschüsse auslösen. Darüber hinaus gibt es eine Video-Effekte Sektion. Eine Bildauflösung von 160x120 Pixeln bis hin zu 1280x 720 Pixel HD ist wählbar.


Die Kamera verfügt über eine "klassische"Kamerasteuerung, mit der die Webcam manuell justiert werden kann.


Darüber hinaus verfügt die LifeCam 5000 HD über eine "truecolor" Funktion, welche eine automatische Farbenpassung vornimmt. Der Nachteil dabei ist, dass lediglich die Helligkeit individuell geregelt werden kann. Die vorhandene Autofokus-Funktion ist für meinen Geschmack zu sensibel und für Videoaufnahmen nicht wirklich zu gebrauchen. Leider kann man diese Funktion nicht im" truecolor" Modus abstellen. Insofern arbeite ich ausschließlich mit der manuellen Kamerasteuerung, was mich aber nicht sonderlich stört. Hier habe ich schnell die für mich richtigen Einstellungen gefunden. 
Die Qualität der aufgezeichneten Videos ist für eine Webcam dieser Preislage sehr gut. 
Videokonferenzen über verschiedene Messenger wie Skype, Msn, Facebook oder andere funktionieren mit dieser Kamera ausgezeichnet. Hierfür ist das integrierte Mikrofon mit Rauschunterdrückung vollkommen ausreichend. Bei Videoaufnahmen ist ein Hintergrundrauschen zu vernehmen. Deshalb empfehle ich für "hochwertige" Videoproduktionen eine gesondertes Mikrofon.  

Ich bereue die Anschaffung nicht und kann, trotz vorgenannter Kritikpunkte, diese Webcam empfehlen.


Dienstag, 15. Januar 2013

Homerecording - (M)Ein eigenes Tonstudio

Wer selbst musiziert, egal welches Instrument oder sich dem Gesang verschrieben hat, der wird früher oder später sich mit der Thematik Ton- und Studiotechnik auseinandersetzen. Sei es zu Übungszwecken, eine häusliche Jam Session, die Umsetzung eigener Musikprojekte bis hin zur finalen Songproduktion.
Ein nicht unbeachtlicher Vorteil des heimischen Tonstudios ist sicherlich die Flexibilität. Man hat Zeit seine Ideen umzusetzen, ist unabhängig von Terminen professioneller Studios, kann Projekte jederzeit ändern und auf eigener Festplatte oder Digitalrecorder speichern.
Je nach persönlichen Anforderungen und vorhandenem Geldbeutel kann man sich seine eigene Konfiguration zusammenstellen und zukünftig anpassen.

Was gehört nun zur Grundausstattung eines Homerecording Tonstudios ?

Diese Frage ist pauschal nicht zu beantworten.  Deshalb versuche ich es an (m)einem Beispiel zu erläutern. Ich spiele selbst aus Spaß an der Freude E-Gitarre. Hauptsächlich nutze ich mein Equipment  zum Üben oder für mich entspannende Jam Sessions. Ohne den Ehrgeiz zu haben, die Charts zu erklimmen, versuche ich mich auch an eigenen Songideen.



Grundsätzlich kann man zwischen zwei Grundkonfigurationen unterscheiden, die natürlich auch  miteinander kombinierbar sind. Eine Variante ist ein  portables Kompaktstudio. In ihm vereinen sich alle notwendigen Komponenten für Recording . Ich selbst habe das Boss BR 600.



Die zweite, wohl verbreitetste Art, ist computerbasiertes Homerecording. Deshalb beschränken sich die weiteren Ausführungen auf diese Variante.




Zu  (m)einer Grundausstattung gehören (exemplarisch für Gitarristen):

1. Multimedia Computer/ Laptop

Mittlerweile sind Consumer Computer sowohl von der Prozessorleistung, als auch vom Speichervermögen als Recording - Werkzeug durchaus brauchbar. Die Zuverlässigkeit steigt mit zunehmender Prozessorleistung und schnellerem Arbeitsspeicher/Festplatte.
Ich benutze einen Laptop mit Windows Betriebssystem, Intel (R) Core(TM) Duo CPU, 2.00 GHz, 3 GB Arbeitsspeicher.
Neben der reinen Rechnerleistung sind andere Aspekte bei der Auswahl zu bedenken. Gerade bei Mikrofonaufnahmen können Lüftergeräusche oder klackernde Festplatten sehr störend sein.
Der "normale" Multimedia - Computer mit seinen onboard Soundkarten ist den Anforderungen als "Recorder" nicht ganz gewachsen.  Hierfür bedarf es einer Erweiterung der Audio Hardware.

2. Soundkarte / Audio Interface

Soundkarten verarbeiten analoge und digitale akustische Signale. Sie sind entweder onboard (auf dem Motherboard) oder als PCI Steckkarten Bestandteil moderner Multimedia Computer.
Warum dann eine Erweiterung der Hardware?
Ein wichtiges Argument sind die begrenzten Anschlußmöglichkeiten herkömmlicher Soundkarten.
Grundsätzlich unterscheidet man analoge und digitale Anschlüsse.Gerade im analogen Bereich werden die Schwächen deutlich.
Zu analogen Anschlüssen zählen zum Beispiel:
Line-In/Outs für den Anschluß von Mischpulten, Verstärkern, Multieffektgeräten, Digitalrekordern etc..
Mic- Ins  für den Anschluss von Mikrofonen. Mittels integrierter Vorverstärker werden geringere Pegel als bei herkömmlichen Line-Ins verarbeitet. Kondensatormikrofone benötigen zudem eine 48 V - Phantomspeisung und haben XLR Anschlüsse.
Instrument-Ins für den Anschluss von E-Gitarren und Bässen. An Line-Ins würden die Instrumente nicht klingen.

Insofern benötigt man entweder eine Recording - Soundkarte oder ein externes Audio Interface.
Ich arbeite mit einem USB Audio Interface, das TASCAM US-122 L welches über folgende Anschlüsse verfügt:
Zwei Mikrofoneingänge (XLR, mit Phantomspeisung)
Zwei analoge Line Eingänge (einer umschaltbar auf hochohmig für Gitarre, Bass usw.)
Ein Line Ausgang
Ein MIDI-Eingang, ein MIDI-Ausgang
USB-2.0-Schnittstelle (gleichzeitig Stromversorgung)
Phone Out -   Pegelregler für Kopfhörerlautstärke


3. Recording Software / Sequenzer

Was nutzt die beste Hardware ohne die dazugehörende Software. Sie komplettiert den Computer und macht ihn letztendlich zu einer Musikworkstation. Mit Hilfe von Sequenzer Programmen kann man aufnehmen, editieren, arrangieren, abmischen und mastern.
Die Software ermöglicht zudem die Arbeit mit virtuellen Instrumenten mittels integrierter MIDI - Sequenzer.
Im Internet gibt es mittlerweile eine Vielzahl von kostenlosen VST PlugIns mit denen man seine Software erweitern kann. Hier eine Seite mit kostenlosen VST-PlugIns.
Virtuelle Instrumente können über das integrierte Mischpult mit eigenen Aufnahmen abgemischt werden.
Zusätzlich verfügen die Softwarepakete über eine Vielzahl von  Effekten die beliebig erweitert werden können.

Die wohl bekanntesten Software Komplettpakete sind Cubase von Steinberg und Logic von Apple, neben Reason, Live, Samplitude und zahlreichen anderen.
Manche Hersteller von Audio-Interfaces spendieren "abgespeckte" Versionen beim Verkauf Ihrer Produkte. Ich arbeite selbst mit einer solchen - "Cubase VST 5" und es erfüllt meine Anforderungen bestens.



4. Mikrofon



Für die Aufnahme von Gesang oder Instrumenten benötigt man ein Mikrofon. Ich würde immer zu einem Großmembran - Kondensator Mikrofon mit Nierencharakteristik raten. Ich selbst benutze das MXL 990 vornehmlich zur Mikrofonierung meines Gitarrenverstärkers und für Gesang. Ich bin damit sehr zufrieden.




5. Monitorboxen


Bei Musikproduktionen ist ein klangneutrales Lautsprechersystem, welches möglichst alle Frequenzen unverfälscht hörbar macht, zu empfehlen. Optimal sind aktive, magnetisch abgeschirmte  Studiomonitore. Aktive Studiomonitore  haben einen eingebauten Verstärker und sind auf die verbauten Lautsprecher abgestimmt.
Bei mir sind magnetisch abgeschirmte EDIROL MA - 15D Digital Stereo Aktivmonitore (15 Watt) im Einsatz, die ich empfehlen kann.



6. Kopfhörer


Nicht nur im Sinne gutnachbarschaftlicher Beziehungen gehören Kopfhörer zur Grundausstattung eines Homerecording - Studios. Soll für ein Arrangement eine weitere Gesangs-oder Instrumentspur aufgenommen werden, so sollte das mitgehörte Playback das Mikrofon möglichst nicht erreichen. Insofern sind geschlossene Kopfhörer die erste Wahl. 
Bei mir kommen AKG k 121 Studio Kopfhörer zum Einsatz.




Mit den vorgenannten Komponenten sollte man eine gute Arbeitsgrundlage für seine Musikprojekte haben und kann seiner Kreativität freien Lauf lassen. Aufbauend auf dieser Konfiguration kann man je nach wachsenden Bedürnissen Erweiterungen vornehmen ( Effektgeräte, Midikeyboard etc.).

Sonntag, 13. Januar 2013

Venedig - Italien Bilder

Einige fotografisches Impressionen von Venedig - Oktober 2011

Informationen zu Venedig findet man auf nachfolgender Webseite.

Wikipedia - Venedig

Venedig Italy Canale Grande

Venedig Italien Kanal

Venice Italy Gondola

Venedig Italien Seitenkanal

Venedig Italien Kanalbrücke

Venedig Ialien Masken Geschäft

Venedig Italien Canale Grande in Abendsonne

Venedig Italien einsame Kanalbrücke

Venedig Italien Rialtobrücke

Venedig Italien Markt

Venedig Canal Grande Rialtobrücke

Venedig Italien Canal

Venedig Italien Blick auf Canal Grande

Venedig Italien einsamer Gondolierer

Venedig Italien Gondeln in Abendsonne

Venedig Italien einsamer Kanal

Venedig Italien Gondeln in der Abendsonne

Venedig Gondeln Sonnenuntergang

Venedig bei Nacht Canal Grande

Venedig sonniger Morgen am Canal Grande

Venedig Canal Grande Blick durch Geländer
Venedig Seitenkanal am Morgen


Venedig Gondelauf Canal Grande

Venice Italy canal

Venice Italy Canal Bridge

Venice Grand Canal Looking through railings

Venedig Koffertransport

Venice Italy Venice gondola on canal Grande


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